Warum der Kögel-Kauf an der Realität vorbeigeht
In der Debatte um das Kögel-Gebäude wird von der Verwaltungsspitze oft so getan, als sei eine 3.000 m² große Einzelhandelsfläche in der heutigen Zeit ein „schlimmes“ Auslaufmodell, das man nur durch eine 20-Millionen-Euro-Bücherei retten könne. Doch ein Blick über den Esslinger Tellerrand zeigt: Flächen dieser Größe florieren in vergleichbaren Städten prächtig, sofern man ein Konzept hat, das über das bloße Hoffen auf den Gummibären-Zaubertrank hinausgeht.
Während OB Klopfer das Kögel-Areal bereits als kulturelles Notstandsgebiet abschreibt, zeigen Städte wie Reutlingen oder Heidelberg, wie es richtig geht. Dort nutzen moderne Erlebnis-Kaufhäuser und hybride Markthallen genau diese 3.000 m², um mit Gastronomie, Eventflächen und regionalen Konzepten die Innenstädte zu beleben. In Erlangen entstehen auf solchen Flächen Innovations-Hubs, die Technik erlebbar machen, und in Göttingen ziehen Sport-Erlebniswelten mit Testparcours das Umland an.
Diese Städte beweisen: 3.000 m² sind kein Fluch, sondern eine Chance für echte Frequenzbringer. Doch statt mutige Konzepte für den Einzelhandel zu fördern oder private Investoren in die Pflicht zu nehmen, will die Stadt Esslingen nun selbst zur Großimmobilienmaklerin werden und das in einer finanziell schlimmen Lage, in der 36 Millionen Euro Gewerbesteuer fehlen.
Es ist die typische Pippi-Langstrumpf-Logik im Rathaus: „Ich kauf’ mir ein Haus, widde widde wie es mir gefällt“, egal ob der Haushalt auf Treibsand steht. Während andere Städte auf dieser Fläche reale Steuereinnahmen und Leben generieren, riskieren wir in Esslingen ein Millionengrab. Wer 20 Millionen Euro für einen Umzug ausgibt, den niemand braucht, während gleichzeitig Kitas und das Stadtticket auf der Kippe stehen, handelt unverantwortlich.
Unser Fazit bleibt: Ein florierender Einzelhandel auf 3.000 m² ist möglich, man muss ihn nur wollen und die Rahmenbedingungen schaffen, statt ihn durch staatliche Immobilien-Abenteuer zu verdrängen. Am 8. März entscheiden die Bürger, ob sie diese schlimme Fehlplanung stoppen.
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